bruno streichs works are based on his expertise on aerospace technology and lightweight construction.the zurich based swiss artist shows interactive sculptural reductions in a twilight zone between form and function.

bruno streichs arbeiten basieren auf dem fachwissen über raumfahrt und leichtbau. in der serie "satellites" zeigt der zürcher künstler interaktive skulpturale reduktionen in einer zwischenwelt zwischen form und funktion.

current exhibition: kunst(zeug)haus rapperswil

grosse regionale,  opening 27. november 2016, 11:30. group exhibition  until 5. february 2017. 

satellite s22 by swiss artist bruno streich at the museum kunst(zeug)haus in rapperswil. Enlarge Image

building s21. a short film by kevin rechsteiner.

most recent exhibition: kantonale Jahresausstellung, kunstmuseum olten

bruno streich satellite s21 at kunstmuseum olten Enlarge Image

foto © kaspar ruoff

satellite s21 (interaktive)

year: 2015, wood, pu-clue, boat varnish, color, theremin sensors, radial blowers, organ pipes. dimensions: 6.3 x 2.2 x 5.3 m

 

satellite s21, kunstmuseum olten, 2015/16 Enlarge Image

recent exhibition: sihlquai55 visarte inspace

bruno streich elisabeth eberle sihlquai55 structures Enlarge Image
Bruno Streich elisabeth eberle structures sihlquai55 Enlarge Image
bruno streich satellite s21 at sihlquai55. Enlarge Image

fotos © eliane rutishauser

structures

shared solo with elisabeth eberle
curators: daniela minneboo + alessandra ruggieri de micheli

sihlquai55, inspace visarte zürich
Zugang Ausstellungsstrasse 16
8005 Zürich

www.sihlquai55.ch

opening / the zurich galleries season opening:
friday 28. august 2015, 18 h


exhibition 29. august – 20. september 2015
finissage sunday 20. september 2015

opening hours: thursday + friday 16-19 h / saturday 14-17 h

die ausstellung structures zeigt arbeiten der zürcher künstlerinnen elisabeth eberle (*1963, vancouver) und bruno streich (*1964, zürich). durch ihre ausbildung an der eth teilen sie ein ausgeprägtes interesse an den formalen strukturen natürlicher objekte, denen sie sich mit künstlerischen und quasi‐empirischen methoden annähern. beide beschäftigen sich mit symmetrien und bauplänen der natur beziehungsweise entsprechungen, wie sie sich auch aus dem vergleich unterschiedlicher pflanzen, lebewesen und materialien ergeben. solche analogien wurden bereits im 19. jahrhundert von zoologen wie ernst häckel (1834 – 1919) untersucht, dessen bekannteste publikation “kunstformen der natur” (1899) beiden künstlerinnen als kritisch betrachteter referenzpunkt dient. davon ausgehend unterscheidet sich jedoch nicht nur der untersuchungsgegenstand von eberle und streich, sondern auch das methodische vorgehen in ihrer künstlerischen arbeit.

seit 2008 beschäftigt sich elisabeth eberle intensiv mit den früchten von magnolienbäumen. diese werden von der künstlerin gesammelt und dann an der luft getrocknet oder im tiefkühlschrank aufbewahrt. sie werden in allen stadien der transformation fotografiert, eingescannt und digital dreidimensional erfasst, wodurch nach und nach ein elektronisches 3d‐herbrarium entsteht. aus den archivierten digitalen informationen lässt eberle holzskulpturen maschinell herstellen oder fertigt plotterzeichnungen an.

 

bruno streich setzt sich in seinen arbeiten mit den formen und strukturen der raumfahrttechnik auseinander. auf der grundlage seines fachwissens als diplomierter maschinenbauingenieur konstruiert er satellitenförmige skulpturen, die er mit handelsüblichen materialien wie pavatex, pu‐kleber und bootslack nachbaut. die satelliten sind so ihrer funktion beraubt, wodurch das augenmerk auf die form und die struktur der objekte gelenkt wird. der übersetzung des untersuchungsgegenstands in verschiedene materialien kommt eine zentrale rolle zu.

 

beide arbeiten beziehen den betrachter aktiv mit ein. bruno streichs satellitenskulpturen sind mit thereminsensoren ausgestattet, die ein elektromagnetisches feld erzeugen. je näher der betrachter an das objekt herantritt, desto mehr stört der dieses feld. für die ausstellung strucutres plant der künstler eine skulptur, die auf einer seite mit alten orgelpfeifen ausgestattet ist und das störsignal mit kirchlichen klängen koppelt. elisabeth eberle zeigt in der ausstellung die „handschmeichler“. dabei handelt es sich um feine objekte, die mit latex überzogen sind und in ihrer form und ihrer materialität zum berühren einladen. sie hängen in unterschiedlicher höhe von der decke, um aller hände zu schmeicheln, stehen so aber auch im grossen gegensatz zur raumfüllenden, auf dem boden liegenden skulptur streichs, deren vorbild für die schwerelosigkeit konzipiert war.

a | b | contemporary, zürich. april / may 2015

einladung bruno streich naoki fuku 16. april 2015

Text from olga stefan:

bruno streich’s practice, which lies at the intersection of art, science, engineering and architecture, plays with the “form versus function” binary to engage with the viewer in an examination of space and our place in it.

 
his large-scale sculptures, evoking familiar forms from aerospace engineering, the artist’s former profession, impose themselves spatially but are made of very rudimentary materials, in stark contrast to the sophisticated ones used in actual aerospace designs.  and yet streich insists on an academic rigor in his fabrication – despite the crafty diy aesthetic, which places his works firmly in the field of art, his sculptures are made to standard light-weight engineering specifications. through this mode of production, the sculptures once again allude to the form versus function duality. 
 
in two satellites, streich moves beyond mere formal allusions to aerospace technology by integrating interactive sound elements into his two sculptures that occupy the space of the gallery.  the visitor is invited to engage with the works by banging on or touching the sculptures, thus activating sounds at different calibers that originate from actual space recordings.

 

satellite s20 by bruno streich, armin berger, a b contemporary. Enlarge Image
bruno streich satellite s20, armin berger gallery Enlarge Image
satellite s20 at a b contemporary. armin berger, bruno streich Enlarge Image

kunst(zeug)haus, museum für gegenwartskunst, rapperswil

jurierte gruppenausstellung. grosse regionale.

satellite s16 im kunstzeughaus rapperswil. grosse regionale. Enlarge Image
bruno streich: satellite s10 at kunstzeughaus rapperswil. curator peter stohler. Enlarge Image

satellite s16 (oben) und satellite s10 im kunst(zeug)haus rapperswil. grosse regionale: jurierte gruppenausstellung. kuratoren: peter stohler, lorenz hubacher.

bruno streich sattelite s16. a man is gasping into the sculpture. Enlarge Image

Satellite s16 is responsive. a specially designed theremin sensor detects someone approaching the interactive opening in the sculpture. the structure responds with an audio signal. (foto: © e. rutishauser)

Kammerspiel olten. Ausstellung anlässlich der 100-jahrfeier des kunstvereins olten. september 2014.

satellite s15, skulptur kunsthalle winterthur. bruno streich Enlarge Image

kunsthalle winterthur: satellite s15. wood, pu glue, nails, screws, boat varnish, trigger microphone, sample pad, active speaker. 2 x 2 x 3.75 meter. 2013.

kunsthalle winterthur, dezemberausstellung, 8.12.2013 bis  5.1.2014

bruno streich satellite s10 im kunstmuseum olten Enlarge Image
satellite s9 at kunstmuseum olten Enlarge Image
satellite s10 von bruno streich im kunsmuseum olten an der vernissage 30. november 2013 Enlarge Image

kunstmuseum olten: jahresausstellung. 30.11.2013 - 9.3.2014.
satellite s9: 2.7 x 2.5 x 2.4 m, wood, pu-glue, spar varnish, 2012
satellite s10: 4.5 m x 1.6 m x 2.1 m. wood, pu-glue, nails, screws, spar varnish, 2012

Kunsthaus L6 Freiburg im Breisgau. Installationsansicht magazine remains by Bruno Streich

kunsthaus L6, freiburg im breisgau. installationsansicht magazine remains, ca. 5 m x 1.2 m, 51 bilder. gruppenausstellung zur regionale 13.